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	<title>Literatur Jetzt!</title>
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		<title>&#8220;Literatur Jetzt!&#8221; &#8211; 3. Festival zeitgenössischer Literatur 2011 endete am Freitag</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 09:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>micha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Freitag endete nach drei erfolgreichen Tagen &#8220;Literatur Jetzt!&#8221;, das dritte Festival zeitgenössischer Literatur in Dresden. Mehr als 20 Autoren und Künstler wirkten bei sechs Veranstaltungen mit, die 500 junge und ältere Gäste in die Scheune und die Hochschule für bildene Künste lockten. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden hatten das Literaturfest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag endete nach drei erfolgreichen Tagen <strong>&#8220;Literatur Jetzt!&#8221;</strong>, das dritte Festival zeitgenössischer Literatur in Dresden. Mehr als 20 Autoren und Künstler wirkten bei sechs Veranstaltungen mit, die 500 junge und ältere Gäste in die Scheune und die Hochschule für bildene Künste lockten. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden hatten das Literaturfest gefördert. Im Jahr 2012 wird die vierte Ausgabe des Festivals stattfinden, voraussichtlich vom 24. bis 28. Oktober.</p>
<p>Zum Abschluss des Literaturfestes am Freitag präsentierten bei der &#8220;Nacht der Lesebühnen&#8221; in der HfbK Andreas Krenzke, Michael Sailer, Franziska Wilhelm und Michael Bittner Texte voll satirischer Komik. Zuvor hatten am selben Ort Joachim Sartorius und Daniela Seel Gedichte aus ihren jüngsten Veröffentlichungen gelesen und mit dem Moderator Volker Sielaff u.a. über den aktuellen Literaturnobelpreisträger, den schwedischen Lyriker Tomas Tranströmer, diskutiert. Wie erwartet erwies sich der Auftritt des Büchner-Preisträgers Wilhelm Genazino in der HfbK am Donnerstag, der aus seinem neuen Roman &#8220;Wenn wir Tiere wären&#8221; las, als ein Höhepunkt des Festivals. Zuvor hatten Claudia Reh und Simone Weißenfels ihre Light-Art-Performance &#8220;Lichträume&#8221; in den Hallen der HfbK präsentiert. Am selben Abend trafen in der Scheune beim &#8220;Poetry Slam &#8211; Dead or Alive&#8221; lebendige und tote, von Dresdner Schauspielern verkörperte Dichter aufeinander. Das zahlreich erschienene Publikum wählte die junge Marburger Poetin Theresa Hahl zur Siegerin des Abends. Eröffnet hatte das Festival am Mittwoch die Autorin Anne Hahn, die ihr politisches Sachbuch &#8220;Der weiße Strich&#8221; über eine künstlerische Protestaktion junger Menschen gegen die Mauer vorstellte und mit Lutz Rathenow über den Umgang mit der DDR-Vergangenheit diskutierte.</p>
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		<title>Freitag: Nacht der Lesebühnen mit Andreas &#8220;Spider&#8221; Krenzke, Michi Sailer, Franziska Wilhelm und Michael Bittner</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 06:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>micha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur “Nacht der Lesebühnen“ begrüßt das Festival „Literatur Jetzt!“ am Freitag vier Autoren von vier Lesebühnen aus vier Städten: Andreas „Spider“ Krenzke liest mit großem Erfolg bei der Berliner Lesebühne LSD – Liebe statt Drogen, war aber auch schon auf vielen Kabarettbühnen zu Gast. Franziska Wilhelm von der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz wird bald ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.saxroyal.de/wp-content/uploads/2010/10/Spider.jpg"><img class="alignleft" title="Andreas &quot;Spider&quot; Krenzke" src="http://www.saxroyal.de/wp-content/uploads/2010/10/Spider-150x150.jpg" alt="" width="126" height="126" /></a><a href="http://www.saxroyal.de/wp-content/uploads/2011/10/Franziska_Wilhelm.jpg"><img class="alignright" title="Franziska_Wilhelm" src="http://www.saxroyal.de/wp-content/uploads/2011/10/Franziska_Wilhelm-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Zur <strong>“Nacht der Lesebühnen“</strong> begrüßt das Festival „Literatur Jetzt!“ am Freitag vier Autoren von vier Lesebühnen aus vier Städten: <strong><a href="http://www.andreaskrenzke.de/" target="_blank">Andreas „Spider“ Krenzke</a></strong> liest mit großem Erfolg bei der Berliner Lesebühne LSD – Liebe statt Drogen, war aber auch schon auf vielen Kabarettbühnen zu Gast. <a href="http://franziska-wilhelm.de/" target="_blank"><strong>Franziska Wilhelm</strong></a> von der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz wird bald ihren ersten Roman veröffentlichen. <a href="http://www.saxroyal.de/wp-content/uploads/2011/10/Michi-Sailer.jpg"><img class="alignleft" title="Michi Sailer" src="http://www.saxroyal.de/wp-content/uploads/2011/10/Michi-Sailer.jpg" alt="" width="93" height="127" /></a>Von der Münchner Lesebühne Schwabinger Schaumschläger kommt der Autor <a href="http://michaelsailer.de/" target="_blank"><strong>Michael Sailer</strong></a>, der als Kritiker und Kolumnist <a href="http://www.saxroyal.de/wp-content/uploads/2011/03/Micha_klein.jpg"><img class="alignright" title="Michael Bittner" src="http://www.saxroyal.de/wp-content/uploads/2011/03/Micha_klein.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a>u.a. für die taz, den Musikexpress und konkret schreibt. Und <strong><a href="http://www.myspace.com/michaelbittner" target="_blank">Michael Bittner</a></strong> liest monatlich bei der Dresdner Lesebühne Sax Royal wie er wöchentlich eine literarische Kolumne im Magazin der Sächsischen Zeitung veröffentlicht.</p>
<p><strong>Nacht der Lesebühnen: Andreas „Spider“ Krenzke, Michael Sailer, Franziska Wilhelm, Michael Bittner</strong> | 07. Oktober | Freitag | 21 Uhr | HfbK, Brühlsche Terrasse | VVK 6 AK 8 Euro</p>
<p>Tickets zum günstigeren Vorverkaufspreis gibts bei den bekannten Vorverkaufsstellen, z.B. Sax-Ticket in der Schauburg.</p>
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		<title>Freitag: Lyrik der Gegenwart mit Joachim Sartorius und Daniela Seel</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 06:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>micha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Festzulegen sind sie beide nicht: Daniela Seel, Jahrgang 1975, risikofreudige Verlegerin, kundige Übersetzerin sowie junge Autorin – und Joachim Sartorius, Jahrgang 1946, Weltenwanderer, Herausgeber wichtiger Anthologien internationaler Poesie, beachteter Lyriker, gelernter Diplomat und seit zehn Jahren Intendant der Berliner Festspiele. Die eine nahm eine Erbschaft und baute darauf einen der heute spannendsten deutschsprachigen Independent-Verlage, kooksbooks; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2011/09/Daniela-Seel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-268" title="Daniela Seel" src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2011/09/Daniela-Seel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2011/09/Joachim-Sartorius.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-264" title="Joachim Sartorius" src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2011/09/Joachim-Sartorius-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Festzulegen sind sie beide nicht: <strong>Daniela Seel</strong>, Jahrgang 1975, risikofreudige Verlegerin, kundige Übersetzerin sowie junge Autorin – und <strong>Joachim Sartorius</strong>, Jahrgang 1946, Weltenwanderer, Herausgeber wichtiger Anthologien internationaler Poesie, beachteter Lyriker, gelernter Diplomat und seit zehn Jahren Intendant der Berliner Festspiele. Die eine nahm eine Erbschaft und baute darauf einen der heute spannendsten deutschsprachigen Independent-Verlage, kooksbooks; der andere holte als Leiter des DAAD viele Jahre lang bedeutende Künstler des 20. Jahrhunderts nach Berlin. Beide sind sie Macher und Ermöglicher, setzen sich für andere Lyriker ein: die eine druckt ihre Bücher, der andere stellt sie vor, vermittelt, rezensiert. Und beide sind sie vor allem eins: Dichter. Von Daniela Seel erschien soeben ihr Debütband „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“, von Joachim Sartorius liegen bislang fünf Gedichtbände vor, zuletzt erschien „Hôtel des Étrangers“. Nun sitzen sie an einem Abend zusammen auf dem Podium. Die Poesie hat kein Alter. Hier kommt: die Poesie! Ein Abend mit zwei wichtigen lyrischen Stimmen der Gegenwart beim Festival „Literatur Jetzt“, moderiert vom Dresdner Autor Volker Sielaff.</p>
<p><strong>Lyrik der Gegenwart: Joachim Sartorius und Daniela Seel</strong> | 07. Oktober | Freitag | 19:30 Uhr | HfbK, Brühlsche Terrasse | VVK 6 AK 8 Euro</p>
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		<title>Donnerstag: Wilhelm Genazino liest aus &#8220;Wenn wir Tiere wären&#8221; nach Light-Art-Performance von Claudia Reh und Simone Weißenfels</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 07:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>micha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wilhelm Genazino stellt am heutigen Donnerstag (6.10.) seinen neuesten Roman mit dem Titel „Wenn wir Tiere wären“ vor, der von Kritikern auf Anhieb auf Platz 1 der renommierten SWR-Bestenliste gewählt wurde. In diesem Buch erzählt er ironisch, witzig und böse von einem Mann, der den Alltag nur ertragen kann, indem er das ordentliche Regelwerk der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2011/09/Wilhelm-Genazino.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-307" title="Wilhelm Genazino" src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2011/09/Wilhelm-Genazino-120x150.jpg" alt="" width="120" height="150" /></a>Wilhelm Genazino</strong> stellt am heutigen Donnerstag (6.10.) seinen neuesten Roman mit dem Titel <strong>„Wenn wir Tiere wären“</strong> vor, der von Kritikern auf Anhieb auf Platz 1 der renommierten SWR-Bestenliste gewählt wurde. In diesem Buch erzählt er ironisch, witzig und böse von einem Mann, der den Alltag nur ertragen kann, indem er das ordentliche Regelwerk der modernen Welt durchbricht. Wilhelm Genazino wurde 1943 in Mannheim geboren und lebt in Frankfurt. Sein Markenzeichen ist der „gedehnte Blick“, Genazino ist ein akribischer Beobachter unseres Alltags, ein minutiöser Berichterstatter konkreter Einzelheiten. Einer, der intensiv die Absurditäten unseres Lebens wahrnimmt. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis und dem Kleist-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt die Romane „Ein Regenschirm für diesen Tag“ (2001), „Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman“ (2003), „Die Liebesblödigkeit“ (2005), „Mittelmäßiges Heimweh“ (2007) und „Das Glück in glücksfernen Zeiten“ (2009). Die Lesung wird moderiert vom Verleger Helge Pfannenschmidt (Edition Azur).</p>
<p><strong>Wilhelm Genazino: „Wenn wir Tiere wären“</strong> | 06. Oktober | Donnerstag | 20 Uhr | HfbK, Brühlsche Terrasse | VVK 8 AK 10 Euro</p>
<p>********************************************</p>
<p><strong></strong>Die Künstlerin <strong>Claudia Reh</strong> präsentiert unter dem Titel <strong>&#8220;Lichträume&#8221;</strong> ab 19:30 Uhr gemeinsam mit der Pianistin <strong>Simone Weißenfels</strong> mit einfachsten Mitteln eine Light-Art-Performance, die Licht, Klang und Wort verknüpft und ein Abenteuer für die Sinne garantiert. Faszinierende Bildwelten werden mit einer Malerei durch Licht in Handarbeit geschaffen und wieder ausgelöscht. Die Atmosphäre des Ortes sorgt dabei für immer neue Konstellationen. Instrumente sind dabei schlichte Overhead-Projektoren. Die Performance &#8220;Lichträume&#8221; hinterlässt keine Spuren, außer im Kopf.</p>
<p><strong>Lichträume – Light-Art-Performance von Claudia Reh und Simone Weißenfels</strong> | 06. Oktober | Donnerstag | 19:30 Uhr | HfbK, Brühlsche Terrasse | Eintritt frei</p>
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		<title>Donnerstag: &#8220;Poetry Slam &#8211; Dead or Alive&#8221; in der Scheune</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 07:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>micha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am heutigen Donnerstag (6.10.) findet der LivelyriX Poetry Slam im Rahmen des Festivals „Literatur Jetzt!“ in ganz besonderer Form statt. Unter dem Titel „Dead or Alive“ messen sich vier der besten Slam-Poeten Deutschlands (Theresa Hahl, Temye Tesfu, Clara Nielsen und Daniel Hoth) mit vier verstorbenen Dichtern, die von Dresdner Schauspielern der freien Theaterszene (Utz Pannike, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2011/09/Temye-Tesfu.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-358" title="Temye Tesfu" src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2011/09/Temye-Tesfu-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am heutigen Donnerstag (6.10.) findet der <strong>LivelyriX Poetry Slam</strong> im Rahmen des Festivals „Literatur Jetzt!“ in ganz besonderer Form statt. Unter dem Titel <strong>„Dead or Alive“</strong> messen sich vier der besten Slam-Poeten Deutschlands (Theresa Hahl, Temye Tesfu, Clara Nielsen und Daniel Hoth) mit vier verstorbenen Dichtern, die von Dresdner Schauspielern der freien Theaterszene (Utz Pannike, Bianka Heuser, Martin Guß, Florian Gleißner) verkörpert werden. Das Publikum entscheidet am Ende, ob einem lebendigen oder einem toten Poeten der Siegerkranz des Abends gebührt. Außerhalb des Wettbewerbs wird außerdem Patrick Salmen, der deutschsprachige Poetry-Slam-Meister des Jahres 2010, als besonderer Gastautor seinen Auftritt haben. Moderiert wird der Abend von Stefan Seyfarth und Michael Bittner.</p>
<p><strong>LivelyriX Poetry Slam: Dead or Alive</strong> | 06. Oktober | Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr | Scheune | VVK 6 AK 8 Euro</p>
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		<title>Mittwoch: Lesung und Gespräch &#8220;Der weiße Strich&#8221; mit Anne Hahn und Lutz Rathenow</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 06:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>micha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Festival &#8220;Literatur Jetzt!&#8221; beginnt am heutigen Mittwoch (5.10.): Die Herausgeberin Anne Hahn stellt in einer Lesung und Diskussion mit dem Autor Lutz Rathenow das im Ch. Links Verlag erschienene Buch „Der weiße Strich“ vor: Mehrere Jugendliche, die 1980 in Weimar aufbegehren und von denen einige inhaftiert werden, gelangen schließlich nach West-Berlin. Dort stören sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2011/10/Der-wei%C3%9Fe-Strich.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-398" title="Der weiße Strich" src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2011/10/Der-wei%C3%9Fe-Strich.jpg" alt="" width="214" height="230" /></a>Das Festival &#8220;Literatur Jetzt!&#8221; beginnt am heutigen Mittwoch (5.10.): Die Herausgeberin <strong>Anne Hahn</strong> stellt in einer Lesung und Diskussion mit dem Autor <strong>Lutz Rathenow</strong> das im Ch. Links Verlag erschienene Buch <strong>„Der weiße Strich“</strong> vor: Mehrere Jugendliche, die 1980 in Weimar aufbegehren und von denen einige inhaftiert werden, gelangen schließlich nach West-Berlin. Dort stören sie sich an dem Umgang mit der Mauer, die nur noch als dekorativer Raumteiler betrachtet wird, deren brutale Funktion aber kaum noch jemand wahrnimmt. Im November 1986 ziehen sie demonstrativ einen weißen Strich an die Grenzmauer. Am zweiten Tag dieser Aktion von Kunst und Protest überraschen DDR-Grenzer zwei der Protagonisten. Da auch die Westseite der Mauer zum DDR-Territorium gehört, verhaften sie einen der Akteure und bringen ihn in den Osten. Er landet im Stasi Gefängnis in Bautzen. Zeitzeugeninterviews, informative Essays und bisher unveröffentlichte Fotos geben Einblick in die Hintergründe dieser Aktion und das besondere Milieu der Subkultur der achtziger Jahre in Ost und West. Lutz Rathenow liest zudem aus seinem neuen Band „Klick zum Glück“.</p>
<p><strong>Lesung und Gespräch „Der weiße Strich“: Anne Hahn und Lutz Rathenow</strong> | 05. Oktober | Mittwoch | 20 Uhr | HfbK, Brühlsche Terrasse | VVK 6 AK 8 Euro</p>
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		<title>&#8220;Literatur Jetzt!&#8221; &#8211; 3. Festival zeitgenössischer Literatur in Dresden vom 5. bis 7. Oktober</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 11:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>micha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 5. bis zum 7. Oktober findet zum dritten Mal &#8220;Literatur Jetzt!&#8220;, das Festival zeitgenössischer Literatur, in Dresden statt. Sechs Veranstaltungen mit über 20 Autoren und anderen Künstlern garantieren ein abwechslungsreiches Fest der Poesie. Formate der literarischen Subkultur wie &#8220;Poetry Slam &#8211; Dead or Alive&#8221; oder eine &#8220;Nacht der Lesebühnen&#8221; finden ebenso Platz wie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 5. <strong>bis zum 7. Oktober</strong> findet zum dritten Mal <strong>&#8220;Literatur Jetzt!</strong>&#8220;, das <strong>Festival zeitgenössischer Literatur</strong>, in Dresden statt. Sechs Veranstaltungen mit über 20 Autoren und anderen Künstlern garantieren ein abwechslungsreiches Fest der Poesie.</p>
<p>Formate der literarischen Subkultur wie &#8220;<strong>Poetry Slam &#8211; Dead or Alive</strong>&#8221; oder eine &#8220;<strong>Nacht der Lesebühnen</strong>&#8221; finden ebenso Platz wie die Vorstellung des packenden Sachbuches &#8220;<strong>Der weiße Strich</strong>&#8221; von <strong>Anne Hahn</strong> über den Kampf junger Menschen gegen die Mauer. Es wird einen Abend zur <strong>Lyrik der Gegenwart</strong> unter dem Motto &#8220;Die Poesie hat kein Alter!&#8221; geben, bei dem <strong>Daniela Seel</strong> (Lyrikerin und Verlegerin) und <strong>Joachim Sartorius</strong> (Lyriker, Herausgeber und Intendant der Berliner Festspiele) aus ihren neuen Büchern lesen werden. Höhepunkt des Festivals wird die Lesung des Büchner-Preisträgers <strong>Wilhelm Genazino</strong> sein, der erstmals in Dresden seinen neuen Roman &#8220;Wenn wir Tiere wären&#8221; vorstellt.</p>
<p>Karten für die Veranstaltungen zum günstigeren Vorverkaufspreis sind an den bekannten Vorverkaufsstellen (z.B. Sax-Ticket an der Schauburg, Konzertkasse Dresden, Dresden Ticket) erhältlich. Restkarten an der Abendkasse.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Literatur Jetzt!&#8221; &#8211; 3. Festival zeitgenössischer Literatur in Dresden vom 5. bis 7. Oktober 2011</title>
		<link>http://www.literatur-jetzt.de/?p=251</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 14:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>micha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 5. bis zum 7. Oktober findet nach zweijähriger Unterbrechung „Literatur Jetzt!“, das „Festival zeitgenössischer Literatur“ in Dresden, seine Fortsetzung. Das Literaturfest wird vom LivelyriX e.V. veranstaltet und vom Verleger Leif Greinus (Voland &#38; Quist) gemeinsam mit den Dresdner Autoren Volker Sielaff und Michael Bittner organisiert. Unterstützende Partner des Festivals sind die Hochschule für bildende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom <strong>5. bis zum 7. Oktober</strong> findet nach zweijähriger Unterbrechung <strong>„Literatur Jetzt!“</strong>, das „Festival zeitgenössischer Literatur“ in Dresden, seine Fortsetzung. Das Literaturfest wird vom LivelyriX e.V. veranstaltet und vom Verleger Leif Greinus (Voland &amp; Quist) gemeinsam mit den Dresdner Autoren Volker Sielaff und Michael Bittner organisiert. Unterstützende Partner des Festivals sind die Hochschule für bildende Künste und die scheune. Gefördert wird „Literatur Jetzt!“ durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden. Das Festival „Literatur Jetzt!“ setzt es sich zum Ziel, zeitgenössische Literatur in ihren verschiedenen Formen publikumswirksam zu präsentieren und dabei insbesondere die Grenzen zwischen literarischer Hoch- und Subkultur zu überwinden.</p>
<p>Karten für die Veranstaltungen zum günstigeren Vorverkaufspreis sind an den bekannten Vorverkaufsstellen (z.B. Sax-Ticket an der Schauburg, Konzertkasse Dresden, Dresden Ticket) erhältlich. Restkarten an der Abendkasse.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rückblick: &#8220;Literatur Jetzt!&#8221; 2008</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 09:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Bittner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literatur-jetzt.de/?p=197</guid>
		<description><![CDATA[Das Dresdner Festival zeitgenössischer Literatur mit dem Titel &#8220;Literatur Jetzt!&#8221; fand vom 25. bis zum 30. November 2008 statt. Über 1800 Zuschauer besuchten die 12 Veranstaltungen des Festivals, an denen fast 30 Autoren und andere Künstler mitwirkten. Lesungen, Diskussionen und Workshops fanden dabei im Kleinen Haus, im Kulturzentrum Scheune, im Kulturhaus Loschwitz, im Deutschen Hygiene-Museum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Dresdner Festival zeitgenössischer Literatur mit dem Titel &#8220;Literatur Jetzt!&#8221; fand vom 25. bis zum 30. November 2008 statt. Über 1800 Zuschauer besuchten die 12 Veranstaltungen des Festivals, an denen fast 30 Autoren und andere Künstler mitwirkten. Lesungen, Diskussionen und Workshops fanden dabei im <em>Kleinen Haus</em>, im Kulturzentrum <em>Scheune</em>, im <em>Kulturhaus Loschwitz</em>, im <em>Deutschen Hygiene-Museum</em>, in der <em>Hauptbibliothek</em> und im <em>E-Zwo</em> statt. Einen ausführlichen Rückblick auf die Veranstaltungen gibt es nach dem Klick &gt;&gt;&gt; <span id="more-197"></span></p>
<p><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/eroffnungsplakat-2008.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/eroffnungsplakat-2008.jpg"><img src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/eroffnungsplakat-2008.thumbnail.jpg" alt="Plakat Beat Poetry" /></a></p>
<p>Los ging&#8217;s am <strong>25. November</strong> im ausverkauften <em>neubauLabor</em> im <em>Kleinen Haus</em> des <em>Dresdner Staatsschauspiels</em> mit der Eröffnungsveranstaltung &#8220;<strong>Beat Poetry</strong>&#8220;. Die junge Lyrikerin Nora Gomringer präsentierte die &#8220;Sprechtexte&#8221; ihres neuen Bandes &#8220;Klimaforschung&#8221; zur Begleitung von Jazz-Schlagzeuger Günter Baby Sommer. Die Kooperation der beiden Künstler, die zum ersten Mal ein abendfüllendes Programm gemeinsam gestalteten, löste beim Publikum durchweg Begeisterung aus. Der beinahe theatralische Vortragsstil Gomringers und das expressive Spiel Sommers ergänzten sich auf das Beste.</p>
<p><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/nora-gunter-2008.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/nora-gunter-2008.jpg"><img src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/nora-gunter-2008.thumbnail.jpg" /></a></p>
<p>Am <strong>26. November</strong> folgte das &#8220;<strong>Gipfeltreffen der Lesebühnen</strong>&#8221; in der <em>Scheune</em>. Mehr als hundert Zuschauer verfolgten, wie die vier eingeladenen Autoren im fliegenden Wechsel ihre meist heiteren, aber alles andere als gedankenlosen Geschichten lasen. Dabei waren: Julius Fischer von der Dresdner Lesebühne Sax Royal, André Herrmann von der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, Ahne von den Berliner Surfpoeten und Jochen Schmdit von der Berliner Chaussee der Enthusiasten, der mit seinen grotesken Bekenntnissen zum Publikumsliebling des Abends avancierte.</p>
<p><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/ahne-jochen-2008.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/ahne-jochen-2008.jpg"><img src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/ahne-jochen-2008.thumbnail.jpg" /></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/ahne-jochen-2008.jpg"> </a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/andre-julius-2008.jpg"><img src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/andre-julius-2008.thumbnail.jpg" /></a></p>
<p>Am <strong>27. November</strong> las <strong>Wladimir Kaminer</strong> in der <em>Scheune</em> und zog erwartungsgemäß ein großes Publikum an. Eine erste Lesung war mit über 300 Zuschauern ausverkauft und auch ein zweiter Durchgang um 22 Uhr noch sehr gut besucht. Der Autor präsentierte gewohnt gekonnt nicht nur Texte, sondern unterhielt das Publikum immer wieder auch durch eingestreute Anekdoten. Einmal mehr erwies sich der Autor als sympathischer Erzähler und subtiler Humorist.</p>
<p><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/barbara-ulrike-norbert-2008.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/barbara-ulrike-norbert-2008.jpg"><img src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/11/barbara-ulrike-norbert-2008.thumbnail.jpg" /></a></p>
<p>Auch am <strong>27. November</strong> fand im <em>Kulturhaus Loschwitz</em> die &#8211; leider nur spärlich besuchte &#8211; Lesung &#8220;<strong>Poesie heute</strong>&#8221; statt. Gewohnt eloquent und sympathisch moderierte Ulrike Almut Sandig, die Lyrikerin und Herausgeberin der Literaturzeitschrift EDIT, den Abend und machte die Zuhörer mit zwei jungen lyrischen Stimmen bekannt. Für die Poetin Barbara Felicitas Tax war es sogar die erste Lesung überhaupt. Dem Dichter Nobert Lange hingegen, der auch stimmlich seine oft collagenartig montierten Texte zum Leben erweckte, merkte man die größere Erfahrung an. Im Gespräch, das sich nicht zuletzt um die Frage der Übersetzbarkeit von Gedichten drehte, einigten sich die Autoren auf die Idee, dass das gelungene Gedicht dem Leser wie dem Autor einen Mehrwert an Erkenntnis beschert.</p>
<p><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/micha-stefan-dead-or-alive-2008.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/micha-stefan-dead-or-alive-2008.jpg"><img src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/micha-stefan-dead-or-alive-2008.thumbnail.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/rene-erler-dead-or-alive-2008.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/rene-erler-dead-or-alive-2008.jpg"><img src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/rene-erler-dead-or-alive-2008.thumbnail.jpg" /></a></p>
<p>Am <strong>28. November</strong> folgte mit dem &#8220;<strong>Poetry Slam &#8211; Dead or Alive</strong>&#8221; in der <em>Scheune</em> ein Höhepunkt des Festivals. Vier bestens aufgelegte quicklebendige Poetry Slammer, die eben von den deutschsprachigen Meisterschaften aus Zürich zurückgekehrt waren, präsentierten ihre aktuellen Texte: Julius Fischer aus Leipzig, Bumillo aus München, Peh aus Berlin und Nadja Schlüter aus Bonn. Mit ihnen maßen sich vier verstorbene Schriftsteller, denen die lebendige Hülle von vier herausragenden Schauspielern des Dresdner Staatsschauspiels geliehen wurde. Holger Hübner verkörperte Joachim Ringelnatz, René Erler präsentierte höchst eindrucksvoll Szenen aus dem Werk des französischen Dramatikers Bernard-Marie Koltès, Katka Kurze las Texte von Ulrike Meinhof und Franziska Beyer lieh dem wunderbaren Karl Valentin ihre Stimme. Im Finale, in das die mehr als 400 Zuschauer Julius Fischer, Nadja Schlüter, Franziska Beyer und René Erler wählten, setzte sich schließlich Lokalmatador Julius Fischer durch. Seine im Rekordtempo gelesenen Alltagsreflektionen rissen die Zuschauer wieder gänzlich mit und hin.</p>
<p><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/julius-dead-or-alive-2008.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/julius-dead-or-alive-2008.jpg"><img src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/julius-dead-or-alive-2008.thumbnail.jpg" /></a></p>
<p>Am <strong>29. November</strong> fand die Veranstaltung „<strong>Hin &amp; weg</strong>“ im <em>Deutschen Hygiene-Museum</em> statt. Die Lesung und Diskussion, die vom Literaturkritiker und Autor Jörg Magenau moderiert wurde, beschäftigte sich mit der Literatur in Dresden ebenso wie mit Dresden in der Literatur. Marcel Beyer berichtete, dass sein jüngster Roman &#8220;Kaltenburg&#8221; nirgendwo anders als in Dresden hätte entstehen können. Nachdem sein Umzug nach Dresden anfangs eher Zufall gewesen war, sei er inzwischen in der Elbestadt auch literarisch heimisch geworden.  Der Held seines Romans sei von seinen eigenen Erfahrungen in der Stadt stark beeinflusst worden. Die in Dresden aufgewachsene junge Autorin Franziska Gerstenberg schloss zwar nicht aus, irgendwann wieder nach Dresden zurückzukehren &#8211; doch sei im Moment die Offenheit und Rauhheit von Städten wie Leipzig oder Berlin ihrem Schreiben wesentlich zuträglicher als die selbstzufriedene Schönheit ihrer Geburtsstadt. Der kubanische Exilautor Carlos Aguilera ermöglichte einen Blick über den Tellerrand: Für einen politischen Exilanten stellt sich die Frage nach dem Ort des Schreibens auf viel existenziellere Weise. In dieser Hinsicht bot ihm Dresden für zwei Jahre eine Zuflucht, die umso willkommener war, als die Ostdeutschen die Erfahrung des Sozialismus teilten und sein Schicksal leichter verstehen konnten als die Menschen anderswo. Die Autorin Undine Materni schließlich bestand aus persönlicher Perspektive darauf, sich trotz aller Defizite Dresdens in der Stadt wohl zu fühlen und auch bleiben zu wollen. Einen größere und enger verflochtene Literaturszene vermisste sie nicht und bestätigte damit die These Marcel Beyers, nach der Dresden eher eine Stadt der literarischen Einzelgänger sei.</p>
<p><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/ost-sudost-2008.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/ost-sudost-2008.jpg"><img src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/ost-sudost-2008.thumbnail.jpg" /></a></p>
<p>Am <strong>30. November</strong> ging das Festival zu Ende: Im <em>Kulturhaus Loschwitz</em> war unter dem Titel &#8220;<strong>Ost-Südost</strong>&#8221; die Literatur der Staaten des ehemaligen Jugoslawiens zu Gast. Leider musste die kroatische Autorin Olja Savi?evi? kurzfristig absagen. Die Literaturagentin Dagmar Schruf, die auch die Übersetzung der Texte des anwesenden serbischen Romanciers Srdjan Valjarevi? las, vertrat die Schriftstellerin aber würdig. Eine kurze Einführung in die Literatur der beiden Staaten bot die Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin Alida Bremer aus Münster, die auch die Diskussion leitete. Gelesen wurde aus dem jetzt im Wieser Verlag auch auf Deutsch erschienenen Roman &#8220;Komo&#8221; von Srdjan Valjarevi?, in dem ein serbischer Schriftsteller dank einer Einladung wider Willen das luxuriöse Leben in einer italienischen Villa kennen lernt. Danach erlebten die Zuhörer drei Geschichten aus dem Erzählband &#8220;Augustschnee&#8221; von Olja Savi?evi?, darunter die Story &#8220;Schwuchteln&#8221;, die eindrucksvoll die Homophobie in der Provinz schildert.</p>
<p><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/offene-buhne-2008.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/offene-buhne-2008.jpg"><img src="http://www.literatur-jetzt.de/test/blog/wp-content/uploads/2008/12/offene-buhne-2008.thumbnail.jpg" /></a></p>
<p>Auch am <strong>30. November</strong> fand die <strong>Offene Bühne im Hecht</strong> statt. Die Gastgeber Steffen Haas und Stephen Blaubach hatten wieder eine bunte Mischung von Literaten, Musikern und anderen Künstlern auf ihrer Bühne. Literarisch traten vor vollem Haus dabei unter anderen die Dresdner Autoren Moritz 7, Florian Hohmann und Christiane Michel mit Prosa wie Lyrik auf. Wie immer klang die Veranstaltung mit kollegialen Gesprächen aus, bei denen Ideen geboren wurden, die vielleicht schon bald die Bühnen der Stadt erobern.</p>
<p align="right">(Text: Michael Bittner, Fotos: Christiane Michel)</p>
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		<title>&#8220;Literatur Jetzt!&#8221; 2008 ging zu Ende</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 09:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Bittner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag ging die zweite Ausgabe des Dresdner „Festivals zeitgenössischer Literatur“ mit dem Titel „Literatur Jetzt!“ zu Ende. Die Lesung „Ost-Südost“, die sich der Literatur der Staaten des ehemaligen Jugoslawiens widmete, bildete die Abschlussveranstaltung des Literaturfestes, das vom 25. bis zum 30. November in zahlreichen Dresdner Spielstätten stattfand. Über 1800 Zuschauer besuchten die 12 Veranstaltungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag ging die zweite Ausgabe des Dresdner „Festivals zeitgenössischer Literatur“ mit dem Titel „Literatur Jetzt!“ zu Ende. Die Lesung „Ost-Südost“, die sich der Literatur der Staaten des ehemaligen Jugoslawiens widmete, bildete die Abschlussveranstaltung des Literaturfestes, das vom 25. bis zum 30. November in zahlreichen Dresdner Spielstätten stattfand. Über 1800 Zuschauer besuchten die 12 Veranstaltungen des Festivals, an denen fast 30 Autoren und andere Künstler mitwirkten. Lesungen, Diskussionen und Workshops fanden dabei im <em>Kleinen Haus</em>, im Kulturzentrum <em>Scheune</em>, im <em>Kulturhaus Loschwitz</em>, im <em>Deutschen Hygiene-Museum</em>, in der <em>Hauptbibliothek</em> und im <em>E-Zwo</em> statt.</p>
<p>Zuschauerträchtigste Veranstaltung war dabei mit über 400 Zuschauern einmal mehr der „Poetry Slam – Dead or Alive“ am Freitag, bei dem in Kooperation mit dem Staatsschauspiel lebendige junge Autoren gegen Schauspieler antraten, die in die Rollen verstorbener Dichter schlüpften. Sehr positives Echo fand auch die Eröffnungsveranstaltung „Beat Poetry“ am Dienstag, bei der die junge Lyrikerin Nora Gomringer ihre Texte in Begleitung von Jazz-Schlagzeuger Günter Baby Sommer vortrug. Ausdrücklich dem Thema Literatur in Dresden widmete sich die Veranstaltung „Hin &amp; weg“ am Sonnabend, in der vier zu- oder weggezogene Autoren die Möglichkeiten und Grenzen für Schriftsteller in Dresden ausloteten. An der vom Literaturkritiker Jörg Magenau moderierten Veranstaltung nahmen die Autoren Marcel Beyer, Carlos Aguilera, Undine Materni und Franziska Gerstenberg teil.</p>
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